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Die Chipkartenemulation und das Datenloggen sind unersetzliches Werkzeug für die Entwicklung von Hardware und Software. Folgende Möglichkeiten sind gegeben:
1. Chipkarten Emulation mit dem PC Unsere Chipkarten Emulator und Datalogger Leiterplatte ist in ein universelles Entwicklungstool, dass all diese Aufgaben zusammen mit MAKInterface und dem Anschlusskabel erfüllen kann. |
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Die Platine hat die physikalische Breite einer Chipkarte. Auf der Leiterplatte befindet sich ein Wannenstecker zur Verbindung mit MAKInterface sowie mehrere IC Sockel für verschiedene Microcontroller und EEproms. |
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Es ist zu betonen, dass am Sockel alle 8 ISO Kontakte an der unteren Seite der Leiterplatte geführt werden. Somit kann die Leiterplatte auch für die Analyse / Emulation von nicht standarden Chipkarten benutzt werden. Die Leiterplatte kann ebenfalls an den parallelen Port angeschlossen werden und ist somit auch für Software, die für diesen Port entworfen ist, geeignet. Die Chipkarte verfügt zusätzlich über 4 Kontakte auf der oberen Seite, wodurch ein direktes Programmieren des EEproms im LudiPipo Modus ermöglicht wird. Die aufwendige Prozedur Loader->EEprom->PIC entfällt, da die Karte nur umgedreht wird und das EEprom direkt programmiert werden kann. Ein 24C16 wird auf dieser Weise in ca. 1 Sekunde gelesen bzw. in 2 Sekunden beschrieben. |
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Bei einer Goldfawer2 Karte (das gleiche gilt auch für die Goldwafer) wird z.B. der PIC16F876 wie üblich im LudiPipo Modus programmiert. |
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Um nun das EEprom zu programmieren, wird die Karte nur umgedreht und schon kann das EEprom direkt im LudiPipo Modus programmiert werden, ohne Loader und ohne Wechsel des Modus. In dieser Position wird die Karte wie eine normale I2C karte beschrieben, mit PonyProg, IC-Prog, PIX 1.13 usw. |
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1. Chipkarten Emulation mit dem PC |
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Für diese Anwendung wird die Emulator Leiterplatte in das Master-Gerät, anstatt die Chipkarte eingefügt und die andere Seite wird über MAKInterface mit dem PC verbunden. Dies ist hier an einem GSM Mobiltelefon gezeigt. Die Chipkarten Emulation mit dem PC kann jedoch an beliebigen Master-Geräten, die eine Chipkarte benutzen, angewendet werden, d.h. mit entsprechender Software ist der PC in der Lage, eine Chipkarte zu emulieren. |
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Zur Emulation von GSM Chipkarten ist z.B. das Programm ASIM geeignet. |
Emulation einer GSM Chipkarte mit der Software ASIM |
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Auf ähnlicher Weise kann, mit anderer Software, jede asynchrone Chipkarte emuliert werden. Diese Emulation ist bekannt unter dem Namen Season Emulator (Season1, Season7). Durch 4 Jumper am MAKInterface kann bestimmt werden an welcher Leitung das Reset Signal detektiert werden soll (RNG, DSR, CTS, DCD). So wird eine Kompatibilität mit jeder Software dieser Art erreicht (ASIM, Cardblaster, HBemu, Voyager, Walbanger, ...). 2. Chipkarten Loggen (Datenfluss-Analyse) mit dem PC |
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Falls auch der von uns angebotene ISO7816 Sockel (Artikel-Nr. 00505) benutzt wird, kann in diesen eine originale Chipkarte einfügt werden. Jetzt ist das Interface in einem passiven Modus, das Gerät kommuniziert direkt mit der originalen Chipkarte - der gesamte Datenfluss kann jedoch vom PC abgefangen und analysiert werden. Dieses Datenloggen ist bekannt unter den Namen Season2. Das Loggen erfolgt mit spezieller Software für das zu analysierende Protokoll, oder auch mit einem normalen Terminal Programm. |
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MAKInterface und die Chipkarten Emulator und Datalogger Leiterplatte entnehmen die Stromversorgung vom RS232 Port des PCs. Es besteht daher keine Verbindung zwischen den 5V des Gerätes und dem MAKInterface. Somit ist jede Beschädigung ausgeschlossen. |
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Version für kleine SIM-Karten Neben der "Normalen" ISO 7816 Version, ist auch eine "kleine" SIM Version verfügbar, die ebenfalls Season und Season2 kompatibel ist. Die kleine SIM Version ist hauptsächlich für GSM Anwendungen geeignet - für Mobiltelefone, die eine kleine SIM Karte benutzen.
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Sie erhalten |
Nach dem
Zusammenbau |
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Geliefert werden ein Kabel mit zwei Steckern, eine "small" Chipkarten Leiterplatte (Stärke 0.45mm), ein Flachbandkabel (0.30mm) und eine ca. 40cm lange 0.2mm lackierte Litze. | |
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Die Verbindung zur Leiterplatte kann von jeder Richtung und Seite erfolgen, da die Leiterplatte zweiseitig und durchkontaktiert ist. |
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In den meisten Fällen ist die Lösung mit dem Flachbandkabel geeignet. Zum Beispiel beim Nokia 6150 passt es ohne Schwierigkeiten zwischen der Batterie und dem Mobiltelefon. |
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Bei Mobiltelefonen, an dehnen die SIM Karte an äußerst unzugängliche Stellen eingefügt wird, wie z.B Stellen an dehnen ein oder mehrmals Winkel von 90 Grad zu bewältigen sind, wird die Lösung mit Litzen angewandt. Die Litzen werden an der Leiterplatte angelötet. Die Gesamtstärke beträgt 0.45mm (Leiterplatte)+0.2mm (Litze)+ 0.1mm (Isolierband) = 0.75mm, was unter der spezifizierten Stärke der Chipkarte liegt. Diese Lösung kann selbst beim Ericsson GF788 angewandt werden, wo die Chipkarte an einer extrem unzugänglichen Stelle eingefügt werden soll.
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Der Chipkarten Emulator und Datalogger kann selbstverständlich auch für andere Applikationen, bei dehnen Chipkarten zum Einsatz kommen, angewendet werden. |
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| CPU | Flash | Int.EE | RAM | Max MHz | CPU Type |
Instruction Set |
| PIC16F627 | 1K | 128 | 224 | 20 | RISC | Microchip PIC (35 instructions) |
| PIC16F628 | 2K | 128 | 224 | 20 | RISC | Microchip PIC (35 instructions) |
| PIC16F83 | 512 | 64 | 36 | 10 | RISC | Microchip PIC (35 instructions) |
| PIC16F84 | 1k | 64 | 68 | 10 | RISC | Microchip PIC (35 instructions) |
| PIC16F86 | 2k | 64 | 128 | 20 | RISC | Microchip PIC (35 instructions) |
| PIC16F872 | 2k | 64 | 128 | 20 | RISC | Microchip PIC (35 instructions) |
| PIC16F873 | 4k | 128 | 192 | 20 | RISC | Microchip PIC (35 instructions) |
| PIC16F876 | 8k | 256 | 368 | 20 | RISC | Microchip PIC (35 instructions) |
| AT90S2323/43 | 2k | 128 | 128 | 10 | RISC | Atmel AVR (120 instructions) |
| AT90S4414 | 4k | 256 | 256 | 8 | RISC | Atmel AVR (120 instructions) |
| AT90S8515 | 8k | 512 | 512 | 8 | RISC | Atmel AVR (120 instructions) |
| ATmega161 | 16k | 512 | 1k | 6 | RISC | Atmel AVR (135 instructions) |
| AT89S8252 | 8k | 2k | 256 | 24 | CISC | MCS-51 (8051 kompatibel) |
| AT89S53 | 12k | - | 256 | 24 | CISC | MCS-51 (8051 kompatibel) |
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EEproms mit gleicher "Address Lenght" sind abwärts kompatibel. So kann zum Beispiel ein 24C256 anstatt ein 24C32, 24C65, usw. verwendet werden. |
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Mit der Kombination von verschiedenen Microcontroller und EEproms, kann eine Vielzahl von Chipkarten Emulatoren zusammengesetzt werden. |
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Häufig geäußerte Aussagen, wie z.B. "die Jupiter1 Chipkarte ist 4 mal schneller als eine Goldwafer Chipkarte", oder "Die Jupiter1 bietet von Hause aus 10MHz" usw. sind nicht zutreffend und irreführend. Die Microchip PIC Microcontroller sind, wie auch die Atmel AVR Microcontroller aus der RISC Familie. Dies bedeutet, dass fast alle Instructionen in einem CPU Takt ausgeführt werden. Der Takt mit dem der Microcontroller betrieben wird, kommt von dem Gerät mit dem der Emulator benutzt wird. Unabhängig davon, ob nun eine Microchip CPU oder eine Atmel AVR CPU verwendet wird, beide werden mit der gleichen Frequenz getaktet und sind mit der gleichen Software 100% gleich schnell. Der Unterschied in der Geschwindigkeit hängt nur von der Qualität der verwendeten Software ab. Ob diese, die benötigten Daten im Flash Speicher und in dem internen EEprom ablegt oder auch auf das externe EEprom zugreift usw. Mit Sicherheit kann nur behauptet werden, dass Microkontroller mit größeren Speicher mehr Programmcode und Daten speichern können und somit auch für kompliziertere Programme geignet sind. Der Flash Speicher kann auch als ReadOnly Datenspeicher benutzt werden, auf dieser weise können die langsamen R/W routinen zum lesen des externen eeproms vermieden werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass der PIC16F876 und der ATmega161 die beste Wahl sind. Welcher Microcontroller zu verwenden ist, hängt direkt von den verfügbaren Software ab. So sind für einige Anwendungen sehr gute Programme für die Goldwaferkarte verfügbar, für andere Anwendungen aber für die Goldwafer2karte oder die Funcard. Am besten würde es natürlich sein, alle möglichen Karten zur Verfügung zu haben und je nach Bedarf die Karte mit den besten Software - Anwendungen zu benutzen. Aus diesen Gründen ist die Emulator Leiterplatte eine ausgezeichnete Lösung für alle Anwendungen. |
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Durch einen Austausch der MCU und / oder des EEproms steht sehr schnell eine Goldwafer, Jupiter oder Funcard zur Verfügung. Auch ist es wahrscheinlich, dass künftig neue Kombinationen mit ATmega161 oder größeren EEproms folgen werden. Diese können problemlos mit der Emulator Leiterplatte benutzt werden. |
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Das Chipkarten - Explorer - Set enthält alle erforderlichen Komponenten um Chipkarten zu lesen, zu beschreiben, zu emulieren und zu loggen:
Das Set beinhaltet:
Durch kombinieren der einzelnen Komponenten, erfüllt das Chipkarten - Explorer - Set folgende Funktionen:
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Mehr Informationen über das Lesen und Beschreiben von Chipkarten sind unter Chipkarten Lesen / Schreiben verfügbar. Die Vorgehensweise zum Programmieren von Goldwafer und Goldwafer-kompatiblen Karten haben wir im Menü Support, unter "Anleitung zum programmieren von Goldwafer und Goldwafer-kompatiblen Chipkarten", erläutert. Im Menü Support ist auch die Vorgehensweise zum Programmieren von Atmel Chipkarten beschrieben. |